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| Kolumbien - Rundreise 2026 | |
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Ein Land als unentdecktes Paradies zu beschreiben, klingt merkwürdig. Erst recht, wenn die Reise fast jede Woche stattfindet. Aber so hat mein Reiseanbieter meine Reise beschrieben. Vielleicht ist damit das falsche, längst überholte Bild hierzulande über Kolumbien gemeint. Jeder, dem ich von meinem Reiseziel berichtete, sprach mich sofort auf die Drogen und die Unsicherheit wegen den Kartellen an. Dabei liegt die Zeit des Medellin-Kokainkartells von Pablo Escobar über 30 Jahre zurück und das Land hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten radikal verändert - sagt zumindest die Google-KI.
Und da sind wir schon bei meinem Problem: Der viele Stress in den letzten Wochen ging auf Kosten meiner Vorbereitung für diese Reise. Also könnte man doch ein wenig Zeit wieder aufholen und diesen Blog durch eine KI schreiben lassen. Machen doch inzwischen alle so. Erste Erkenntnis: Kolumbien ist ein Vogelparadies. Zuletzt wurden 1.954 Vogelarten gezählt, das sind 20% aller Arten weltweit. Muss ich jetzt doch ein Teleobjektiv mitnehmen? Nächste Erkenntnis: In Barichara gibt es eine Delikatesse zu essen: La hormiga culona - die Ameise mit dem dicken Hintern. Während mir das Wasser schon im Mund zusammenläuft, blicke ich auf meine Reisekarte. Kein Barichara dabei, doch keine Ameise auf meinem Teller.
Genug KI. Zurück zu meiner Reisebeschreibung, welche Highlights hat meine Rundreise? Wir wandern und übernachten in der Tatacoa-Wüste. Der Name kommt übrigens von einer inzwischen ausgerotteten giftigen Klapperschlangenart. Vielleicht hat ja doch noch ein Exemplar überlebt und schaut auf ein Foto bei mir vorbei. Aber ein Weitwinkel-Objektiv und Stativ für den Sternenhimmel kommt auf die Packliste. Anderes Highlight ist das Cocora-Tal mit den bis zu 60m hohen Wachspalmen. Das könnte ein Kalenderbild werden.
Im für seinen Kaffee bekannten Bergdorf Salento verbringen wir 2 Tage. Der Kaffee-Finca-Besuch bietet sich zum Weihnachtsgeschenke-Einkauf an. Ob es auch Bohnen mit Kokain-Geschmack gibt? In Nemocon begeben wir uns in eine Salzkathedrale und in San Agustin gibt es Steinkulturen und Megalithgräber zu besichtigen.
Wie Ihr der Karte entnehmen könnt, sind wir nicht nur in den Anden unterwegs, es geht auch an die Karibikküste. In der UNESCO-Altstadt von Cartagena besuchen wir die größte je von Spaniern in einer ihrer Kolonien gebaute Befestigungsanlage. Im Tayona-Nationalpark wandern wir durch den Tropenwald zu den Traumstränden. Vielleicht mache ich auch noch eine Tubing-Tour auf dem Rio Palomino und lasse mich auf einem Reifen ins Meer treiben.
Egal was ich erlebe, Ihr könnt es in meinem Blog verfolgen - völlig ohne KI-Unterstützung, denn von meinen Erlebnissen kann nur ich selbst berichten. Dieses Mal bin ich 6 Stunden zurück, so muss ich mich in der Nacht beeilen, um rechtzeitig zu Eurem Frühstück Text und Fotos online zu haben.
Wie immer starte ich mit meinen Berichten einen Tag vor Reisebeginn, wenn alles gepackt ist, also am 18.11.2026.
Frank 😎
























































































































































































































