Allgemein:
Kenia & Tansania - Rundreise 2024
Sansibar-Archipel (Inseln)
Doha

Heute war nun unser Abreisetag, der aber wie das Leben in Tansania verlief: "Pole Pole" - langsam, langsam. Nach dem Frühstück räumte ich mein Zimmer, die Sachen standen nun vor der Rezeption. Für mich ging es wieder auf meine "Stamm"-Liege am Strand. Ein Foto davon seht Ihr unten. Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg, meine letzten Tansania-Schilling in eine Mahlzeit einzutauschen.

Am Strand gab es ein Restaurant mit einem wenig vertrauenswürdig aussehenden Holzhochbau, dass aber gute Bewertungen bei Google hatte. Also ließ ich mich am Strand einladen und wagte mich die Treppe hoch. Oben waren nur wenige Plätze, die Tische waren alles andere als in Waage. Dafür war der Ausblick richtig gut. Als einziger Gast musste ich mich längere Zeit unterhalten lassen, bis endlich am Strand andere Touristen entlang gingen, die angeworben werden mussten. Ohne Erfolg. Mein Essen, Calamaris mit Pommes schmeckte gut, ebenso das kalte Bier. Während der Gesprächs erfuhr ich noch, dass die nahe liegende kleine Insel nicht dem Microsoft-Gründer Bill Gates gehörte sondern ein Stützpunkt für Meeresforschung war.

Zurück im Hotel ging es noch mal in den Pool. Da wir erneut einen sonnigen Tag hatten, kamen immer wieder die Raben und tranken aus dem Pool. Chlorwasser schmeckt einfach besser als das Salzwasser im Indischen Ozean. Für mich wurde es Zeit, die Dusche aufzusuchen und meine Rückflugkleidung anzuziehen. Die Hotelrechnung musste ich auch noch bezahlen und dann war auch schon unser Auto für die Fahrt zum Flughafen da.

Eine gute Stunde Fahrt im Dunkeln zeigte uns, wieso unsere Guides immer versuchten möglichst im Hellen am nächsten Ziel anzukommen. Autos mit nur einem Licht oder auch kurzfristige Richtungswechsel sorgten für harte Bremsmanöver. Am Flughafen ging das Einchecken schnell und problemlos. Dann musste noch ein Ausreiseformular ausgefüllt werden und damit durch die Sicherheits- und Passkontrolle. Der Flughafen war überschaubar. Wir hatten noch genug Zeit und ich gönnte mir ein letztes Safari Bier für 8 Dollar.

Mit dem Bus ging es zum Flugzeug, neben mir saß ein deutsches Pärchen. Durch das Fenster gab es nicht allzu viel zu sehen, da es ein Nachtflug war. Also ein Spielfilm über Tornados angesehen, das leichte Ruckeln des Flugzeugs passte ganz gut zum Film. Als Film und die warme Mahlzeit vorbei waren, hatte ich noch gut 3 Stunden zum Schlafen. Als ich wieder wach wurde, waren wir schon über der arabischen Halbinsel. Waren wir die ganze Zeit entlang der afrikanischen Küste geflogen, machten wir nun eine scharfe Richtungsänderung. Der Landevorgang begann.

Wie es weitergeht in Doha, folgt morgen in meinem letzten Bericht zu dieser Reise.